ALEXANDER CALDER American, 1898-1976
"Wenn alles gut geht, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude und Überraschung tanzt."
Alexander Calder (1898–1976) gehört zu den bedeutendsten Bildhauern der Moderne und gilt als Wegbereiter der kinetischen Kunst. Seit den frühen 1930er-Jahren entwickelte er mit seinen frei beweglichen „Mobiles“ und den monumentalen, statischen „Stabiles“ eine eigenständige Formensprache, die Bewegung, Raum und Gleichgewicht auf innovative Weise miteinander verbindet. Seine abstrakten Kompositionen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Leichtigkeit aus und eröffnen ein dynamisches Wechselspiel von Form, Farbe und Bewegung. Neben seinen Skulpturen umfasst Calders Œuvre Zeichnungen, Gouachen, Druckgrafiken, Schmuck und Bühnenentwürfe. Seine Arbeiten verbinden konstruktive Klarheit mit spielerischer Eleganz und zählen zu den Schlüsselwerken der abstrakten Skulptur des 20. Jahrhunderts. Werke von Alexander Calder befinden sich in bedeutenden internationalen Museums- und Privatsammlungen, darunter das Museum of Modern Art (MoMA), New York, das Solomon R. Guggenheim Museum, New York, die Tate, London, sowie das Centre Pompidou, Paris. Mit seinem Werk leistete Calder einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der modernen Skulptur und der kinetischen Kunst.
