JOHN CHAMBERLAIN American, 1927-2011

Biografie

"Ich bin mehr daran interessiert zu sehen, was das Material mir sagt, als ihm meinen Willen aufzuzwingen."

John Chamberlain (1927–2011) gehört zu den bedeutendsten Bildhauern der amerikanischen Nachkriegsmoderne. Seit den späten 1950er-Jahren entwickelte er eine eigenständige skulpturale Formensprache, in der industriell gefertigte Materialien, insbesondere gepresste und verschweißte Karosserieteile von Automobilen, zu dynamischen Kompositionen von außergewöhnlicher formaler und farblicher Präsenz werden. Seine Arbeiten verbinden die expressive Geste des Abstrakten Expressionismus mit den räumlichen Möglichkeiten der Skulptur. Neben seinen monumentalen Skulpturen umfasst Chamberlains Œuvre Fotografien, Zeichnungen, Druckgrafiken und experimentelle Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien. Seine Werke zeichnen sich durch eine kraftvolle Materialität und eine komplexe Balance von Bewegung, Volumen und Farbe aus und nehmen eine herausragende Stellung innerhalb der Skulptur des 20. Jahrhunderts ein. Werke von John Chamberlain befinden sich in bedeutenden internationalen Museums- und Privatsammlungen, darunter das Museum of Modern Art (MoMA), New York, das Solomon R. Guggenheim Museum, New York, das Whitney Museum of American Art, New York, sowie die Tate, London. Mit seinem Werk leistete Chamberlain einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen Skulptur.

Ausgewählte Werke
  • JOHN CHAMBERLAIN, Dobeusboogy, 2007
    JOHN CHAMBERLAIN
    Dobeusboogy, 2007
    chrome steel, painted
    40,6 x 55,9 x 40,6 cm
    15 3/4 x 21 5/8 x 15 3/4 in
  • JOHN CHAMBERLAIN, Drivbyestankg, 2007
    JOHN CHAMBERLAIN
    Drivbyestankg, 2007
    chrome steel, painted
    33 x 43,2 x 33 cm
    13 x 16 7/8 x 13 in
Ausstellungen